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Was genau ist Mediation?

Mediation ist ein Konzept der gewaltfreien Konfliktbearbeitung mit einer allparteilichen dritten Person. MediatorInnen schaffen als neutrale Vermittler Voraussetzungen und Rahmenbedingungen, damit die Konfliktparteien ihre Konflikte bearbeiten und in einen eigenverantwortlichen, konstruktiven Prozess der Auseinandersetzung treten können. Das Mediationsverfahren ist demnach eine nach bestimmten Regeln strukturierte Vergleichsverhandlung.

Das Konzept der Mediation dient der Konfliktvermittlung sowohl in beruflichen Arbeitsfeldern ( Institutionen, Betrieben, Schulen) als auch persönlichen und sozialen Lebensbereichen (Familien, Paarbeziehungen, Nachbarschaften, Vereinen etc.).

Abgrenzung

Die Mediation ist ein Verfahren, keine Institution wie Schiedsgericht, Gütestelle, Schlichtungsstelle. Es ist jedoch möglich, dass sich die Institutionen der Mediation als Verfahren bedienen. Von einem Mediator werden keine Entscheidungen getroffen, keine Empfehlungen oder Vorschläge für die Konfliktlösung formuliert.

Auch ist die Mediation keine Form der Psychotherapie. Mediation ist ein modernes und kontruktives Konfliktlösungsverfahren bei dem die Interessen beider Parteien im Vordergrund stehen. Die Interessen und damit auch die Lösung der Beteiligten kann daher von den rechtlichen Ansprüchen der Medianten oder zunächste aufdrängenden gerechten Lösungen abweichen.


 

Wann ist die Mediation sinnvoll?

Eine Mediation ist immer dann sinnvoll, wenn sich die Konfliktaustragung in einer Sackgasse befindet,die Streitenden aber ein Interesse an einer künftigen Beziehung zueinander haben.

Mediation ist:  freiwillig  •  beziehungsschonend  •  lösungsorientiert •  ergebnisoffen •  nicht öffentlich •  selbstbestimmt •  kostensparend